Nicht weit entfernt von der Dorfkirche befindet sich das ehemalige Gutshaus. Schon 1289 lässt sich ein gewisser Arnoldus de Lichterfeld auf. Urkundlich erwähnt wurde Lichtervelde als Dorf 1316.

Um 1375 wurden die von Britzkes als Inhaber indirekt nachweisen bis 1692. Dann wechselte die Herrschaft über das Rittergut Lichterfelde mehrfach innerhalb kurzer Zeit, ca. 1700 ging das Gut an den schon erwähnten Daniel Ludolf von Danckelman, um 1725/1726 an den preußischen Kriegskommissar Heinrich Cunow, im späteren 18. Jahrhundert die von Bülow, dann die von Béguelin.

In seiner jetzigen Form wurde das Haus ca. 1780 errichtet, nach mehrfachen Umbauten zog schließlich der Großgrundbesitzer Johann Anton Wilhelm von Carstenn in das Gutshaus ein.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 wurde das Gutshaus zunächst von amerikanischen Soldaten mit dem Zweck der Gründung eines Nachbarschaftsheims übernommen. 1948 wurde das Gebäude vom neu gegründeten Nachbarschaftsheim Steglitz e. V. für soziale Zwecke gemietet. Mit Beginn der 1970er Jahre wurde das gesamte Gebäude vom Verein genutzt. 1982 wurde die Einrichtung umstrukturiert und eine Kindertagesstätte sowie ein Schülerhort angeschlossen. Nachdem der Verein 1999 Insolvenz anmeldete, übernahm das Stadtteilzentrum Steglitz e. V. das Gebäude. Heute werden dort unter anderem soziale Beratung, Kulturveranstaltungen und Kurse zu verschiedenen Themen angeboten.

 

 

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