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An der Gotzkowskybrücke befindet sich ein 4-Sterne-Hotel, früher beherbergte das Gebäude eine Adressiermaschinenfabrik.

"Adrema" steht für "Adressiere maschinell", hier wurden Maschinen für Massenadressierung und Vordrucke hergestellt. Am 22. April 1913 wurde die Adrema GmbH gegründet.

Erfinder der Maschinen war Julius Goldschmidt, der nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten als Jude 1935 sein Unternehmen verkaufen musste und in die Schweiz emigierte. Er starb 1936 in Zürich.

Mit solchen Maschinen konnten stündlich in etwa 250 Briefe adressiert werden. Dies entprach einer Tagesleistung einer Sekretärin. Im Museum für Kommunikation in der Leipziger Straße 16 (Berlin-Mitte) befindet sich eine Sammlung solcher Maschinen. Am Hotel selbst befinden sich noch sehr schöne Jugendstilelemente.

   

Die in unmittelbarer Nähe sich befindende Gotzkowskybrücke wurde von Alfred Grenander entworfen, ebenso wie die auf der Tour noch zu sehenden Ludwig-Loewe-Höfe.

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