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Nur einen Straßenzug weiter entfernt befinden sich die Wiebehallen, an keinem anderen Ort wird wohl der Wandel der Verkehrspolitik in der Nachkriegszeit so drastisch vor Augen geführt:

Bei den Wiebehallen handelt es sich um ein ehemaliges Straßenbahndepot, heute lassen Automobilfans ihre teuren Schätze dort warten, pflegen parken und verkaufen, das Meilenwerk hielt 2003 in den Hallen Einzug.

Um 1900 waren diese Hallen Europas größtes Straßenbahndepot, auch das erste für elektrische Straßenbahnen.

Auf 10800 Quadratmetern war Platz für 22 Gleise und 300 Waggons. Zwischen den beiden Weltkriegen waren hier bis zu 1100 Arbeiter beschäftigt.

1967 wurde die Straßenbahn in West-Berlin abgeschafft, die Hallen dienten dann als Lagerhallen, in den 90er Jahren noch als Kunstateliers, bis dann das Bauwerk wegen Verfalls baulich gesperrt werden mußte.

2002 begannen die Umbauarbeiten für das Meilenwerk bzw. die so genannte "Classic Remise". Hier findet der Autoliebhaber teure Autos, vom Oldtimer bis zum Ferrari, professionelle Händler stellen hier ihre Schätze aus.

Man kann die Wagen bestaunen, das Meilenwerk ist montags bis samstags von 8-21, sonntags von 10-20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, auch ein gastronomisches Angebot ist vorhanden.

   

 

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