
Geboren wurde ich 1967, nach meinem Abitur studierte ich zunächst Politikwissenschaften an der FU Berlin. Folgende Schwerpunkte hatten sich dabei heraus kristallisiert:
In meiner Diplomarbeit beschäftigte ich mich mit den spezifischen Ursachen fremdenfeindlicher und rechtsradikaler Gewalt in der DDR. Nach meinem Diplom war ich dann freiberuflich tätig. So arbeitete ich zum Beispiel für die Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen. Sachsenhausen war von 1936-1945 ein Konzentrationslager in Oranienburg bei Berlin. Nach 1945 bis 1950 diente es den Sowjets als Speziallager.
In der Gedenkstätte führte ich Gruppen und bereitete Seminare vor, die ich dann auch durchgeführt hatte. Gleiches gilt für das deutsch-russische Museum Berlin-Karlshorst, für das ich ebenfalls tätig war. Dort wurde am 8. Mai 1945 die Kapitulation vollendet. Ab und zu führte ich auch Englisch sprechende Gruppen durch das jüdische Museum in Berlin oder machte allgemeine Stadtführungen.
Ansonsten tanze ich noch recht gern (Cha-Cha, Rumba, Tango usw.), fotografiere viel und interessiere mich für Allerlei...
Wer den obigen Text aufmerksam gelese hat, dem wird aufgefallen sein, daß ich die Vergangenheitsform wählte. Das hat natürlich seinen Grund:
Mangels eines festen Jobs begann ich 2003 mit einer Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger in der Berliner Charité. Danach war ich in ambulanten Pflegestationen beschäftigt, 2007 wechselte ich in ein Seniorenpflegeheim. Inzwischen bin ich dort Wohnbereichsleiter, hierfür drücke ich wieder einmal die Schulbank, diesmal berufsbegleitend, um die erforderliche Weiterbildung absolvieren zu können.