Yad Vashem bedeutet "ein Denkmal und ein Name", es bezieht sich auf das Wort des Propheten Jesaja: „Ihnen allen errichte ich in meinem Haus und in meinen Mauern ein Denkmal, ich gebe ihnen einen Namen, der mehr wert ist als Söhne und Töchter: Einen ewigen Namen gebe ich ihnen, der niemals ausgetilgt wird“ (Jes. 56,5).

Die Gedenkstätte befindet sich direkt hinter dem Herzl-Berg, der Grabstätte Theodor Herzls, der als Gründer des Zionismus in die Geschichte einging. Mit der Wahl, die Gedenkstätte Yad Vashem an diesem Ort zu errichten, wird natürlich auch eine politische Botschaft transportiert: Die Daseinsberechtigung Israels wird direkt aus dem Holocaust und dem Antisemitismus abgeleitet.

Die Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem besteht aus verschiedenen Mahnmalen und einem Museum. Das Außengelände läßt sich begrifflich eher mit "Gedenklandschaft" umschreiben, da an verschiedene Aspekte des Holocaust erinnert werden soll. Zwar erinnert man in Israel nur an den ermordeten Juden, die Pluralität besteht aber darin, verschiedenen Aspekten in Mahnmalen und Denkmälern gerecht zu werden, z. B. an jüdischen Widerstand, bestimmte Persönlichkeiten wie Janusz Korzak, jüdische Kinder usw.

Manche Mahnmale beeindrucken durch ihre Monumentalität, andere kleinere sind in ihrer Ausdruckskraft nicht weniger beeindruckend. Andere wiederum sind sehr heroisch, beeindruckten mich weniger. Die tiefsten Spuren hinterließ das Mahnmal, das den 1,5 Millionen ermordeten Kindern gewidmet ist. Mit einer Fotostrecke über dieses Mahnmal beginne ich hier auch, wenn Sie trotz der Unzulänglichkeit des Mediums "Internet" zumindest ansatzweise eine Idee vom Mahnmal bekommen möchten, sollten Sie sich die obigen Bilder hintereinander anschauen.

 

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