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San Miniato al Monte

Die Kirche San Miniato al Monte thront wunderschön über die Stadt Florenz jenseits des Arno im Oltrarno. Auch architektonisch fällt dieses Kleinod ein wenig aus der Reihe, sie ist verwinkelt, düster, geheimnisvoll...
Schon im Urchristentum spielte der Ort eine wichtige Rolle: Hier wurde der erste Folrentiner Märtyrer begraben. Ein gewisser Minias (wahrscheinlich aus Syrien stammend) wurde während der Christenverfolgung unter dem römischen Kaiser Dezius im Oktober 250 ermordet.

Seit dem 5. Jahrhundert wurde der Hügel Mont Sanctis Miniatis genannt, erwähnt in einer Heiligenlegende aus dem 8. Jahrhundert, in der die erste Kirhce erbaut wurde.

Im 11. Jahrhundert wurde eine neue Kirche errichtet, wahrscheinlich 1018 wurde der Grundstein gelegt. 1062 beendte man den Bau der Krypta, 1070 die Seitenschiffe, die letzte Bauphase wurde 1207 abgeschlossen.


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Bilder 1 und 2: die Kirche von Außen, der weisse Marmor stammt aus Carrara, der grüne aus Prato. Gekrönt wird der Bau von einem Adler, dem Zunftwappen der Calimala, der Zunft der Großkaufleute.

Bild 3 und 4: der Blick in das Hauptschiff. Die Bauform entspricht die einer klassischen romanischen Basilika, es gibt kein Querschiff und kein Deckengewölbe.

Bilder 5 bis 10: Auffällig ist das Ziborium aus der Rossellino-Werkstatt. Im Innern Malereien, zentral die Darstellungen des Heiligen Gualberto, rechts daneben Miniato. Flankiert werden die Bilder von Darstellungen aus der Passion Christi. Das Mosaik in der Kuppel stammt aus dem Jahr 1260, es zeigt Christus als Weltenherrscher (Pantokrater) zwischen Maria (links) und den vier Evangelisten (rechts). Auch hier befindet sich wieder ein Adler.