Bei der Baracke im Hintergrund des Fotos handelt es sich um die Baracke, auf der das Foto angebracht ist. Das Bild zeigt eine Selektion. Am linken Bildrand sind die roten Ziegelsteinbaracken des Frauenlagers zu sehen.

Das Innere einer Frauenbaracke, später mußte auch das Frauenlager erweitert werden, so daß man auch dort die typischen Holzbaracken verwendete.

U. a. im Block 6a waren Kinder untergebracht. Manche Mütter versuchten, ihre Kinder vor dem Tod zu bewahren, in dem versuchten, sie zu medizinischen Experimenten zur Verfügung stellen. Auf diese Weise wurde zumindest der Tod hinausgezögert.

Im Hintergrund sind wieder die Ziegelsteinbaracken zu sehen.

Im Block 6a durften die Wände mit Zeichnungen versehen werden für die Kinder.

Die Öfen sind - wenn überhaupt - viel zu selten benutzt worden. Als Standardunterkunft dienten Pferdeställe bzw. Baracken vom Typ "OKH 260/9", bis zu 1000 Häftlinge wurden pro Baracke zusammengepfercht.

Eine Latrinenbaracke in Auschwitz-Birkenau

Der Besuch der Gedenkstätte wirft viele Fragen auf... hier ein Gedicht, das ein anderer Besucher, der nicht zu meiner Gruppe gehörte, hinterlassen hat.

Am Ende der Rampe befinden sich die Reste der großen Krematorien II und III. Als sich die Rote Armee näherte, wurde versucht, möglichst die Spuren der begangenen Verbrechen zu verwischen, die Krematorien wurden gesprengt. Im November 2000 wurden die Krematorien noch einmal eingehend untersucht. Anlaß war der Prozeß des Holocaust-Leugners David Irving, der gegen einer seiner Kritiker vorgehen wollte.
Es kam zu einem Prozeß David Irving gegen Deborah Lipstadt (Verfasserin des Buches "Denying the Holocaust. The Growing Assault on Truth and Memory " in London. David Irving argumentierte, daß es den Holocaust mangels fehlender Einwurflöcher für Zyklon-B nicht gegeben haben könne, in den Bauzeichnungen sind sie tatsächlich nicht enthalten.
Allerdings berichteten Häftlinge, die in der Schmiedewerkstatt des Lagers arbeiten mußten, hierüber und vor allem sind sie in der Inventurliste, die ausgefertigt wurde, als das Krematorium betriebsfertig übergeben wurde, handschriftlich zusätzlich eingefügt. Aufgrund der Leugnung Irvings kam es zu einer Untersuchung, dabei fand man die Spuren der Löcher im Krematorium II.

Viele Besucher beenden aus Unwissenheit ihre Besichtigung an den Krematorien. Auf dem riesigen Gelände gibt es noch weitere Orte, beispielsweise stößt man, wenn man sich hinter den Krematorien rechts hält, auf ein Feuchtbiotop.

U. a. in diesen Teich hatte man die Asche verbrannter Leichen entsorgt.

Der Teich ist ein recht idyllischer Ort, wäre da nicht die Vergangenheit... In diesen Teich hatte man die Asche verbrannter Leichen abgekippt. Heute ist der Ort mit Gedenktafeln markiert.

 

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