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Gedenkorten

Der Zug hielt auf dem Betriebsgelände der Berliner Hafen- und Lagergesellschaft (Behala), die u. a. am Westhafen ein Betriebsgelände besitzt. Nicht nur die Nutzung, sondern auch die damit verbundenen zusätzlichen Kosten wurden von der Behala übernommen. Die Bundesbahn fordert vom Trägerverein für die Standzeiten in Bahnhöfen pro Tag 450 Euro und für jeden gefahrenen Kilometer drei Euro. Damit belaufen sich die Kosten alleine für Berlin auf ungefähr 10.000 Euro.

Bei der Lokomotive 2455 Posen handelt es sich übrigens um eine rumänische Lokomotive mit der Nummer 230094, die von einer rumänischen Firma 2001 repariert und instandgesetzt wurde.

 

 

 

 

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ein paar Informationen für Eisenbahnfreunde über die Lok

Die preußische P8 wurde 1919 in Breslau (dem heutigen Wrocław in Polen) von den Linke-Hofmann-Werken mit der Nummer 1804 gebaut. 1926 wurde sie nach Rumänien verkauft und war bis 1974 dort im Einsatz. Ein Eisenbahnfan machte auf einem rumänischen Schrottplatz die Lokomotive ausfindig und ließ sie wieder herrichten. nun ist sie im Eisenbahnmuseum Dieringhausen stationiert. Sie zeigt sich jetzt im Bauzustand der früher 20er Jahre. Geplant war die Lok als Schnellzuglok mit einer Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h. Aufgrund schlechter Laufeigenschaften wurde aber eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h festgelegt. In den Jahren 1919-1926 wurden in etwa 3800 Loks gebaut. Sie wiegt 76,69 Tonnen. In der Ebene konnte sie ca. 300 Tonnen mit einer Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern befördern, 400 Tonnen zog sie noch mit 90 Stundenkilometern. Die Deutsche Reichsbahn der DDR musterte sie 1972, die deutsche Bundesbahn 1974, aus.